MAINZER UNIVERSITÄTSGESPRÄCHE – Interdisziplinäre Kolloquienreihe des Studium generale – Sommersemester 2014

»Warum wir wissen wollen: Neugier, Staunen, Zweifeln«

Themenschwerpunkt des Studium generale im Sommersemester 2014

Die Neugier des Menschen scheint grenzenlos zu sein. Ob es sich um die Erkundung unseres Planeten, Vorstöße in den Mikro- und Makrokosmos oder auch ins »reine« Denken handelt, Menschen in wissenschaftlich-technologisch geprägten Gesellschaften geben sich mit erlangten Wissensbeständen nur selten zufrieden. Sie wollen mehr wissen, besser ver­stehen und aufkeimende Zweifel über dieses Wissen zerstreuen. Professionali­siertes Stau­nen und Zweifeln in Form von Wissenschaft prägen unser Handeln. Warum aber wollen wir überhaupt wissen? Warum geben sich Menschen mit dem vorliegen­den Wissen nicht zufrieden? Wo liegen die biologischen und psychologischen Ursprünge für diesen Drang? Welche philosophischen, theologischen und soziologischen Implikationen erge­ben sich aus dieser Orientierung? Und: ist das Streben nach Wissen, Erklären und Ver­stehen wirklich allen Menschen gemeinsam? Verändert sich die Einschätzung des Phänomens, wenn wir es aus interkultureller Perspektive analysieren? – Diese und weitere Fragen werden in unse­rer interdisziplinären Vorlesungsreihe mit Beiträgen aus den Natur-, Kultur- und Sozial­wissen­schaften sowie der Philosophie erörtert.



Mainzer Universitätsgespräche

Interdisziplinäre Kolloquienreihe des Studium generale

zum Themenschwerpunkt »Warum wir wissen wollen: Neugier, Staunen, Zweifeln«



Prof. Dr. Martin Hailer

(Professor für Evangelische Theologie und ihre Didaktik mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie, Institut für Philosophie und Theologie, Pädagogische Hochschule Heidelberg)

Glauben und Wissen.

Über falsche Konflikte und echte Alternativen


Mittwoch · 23. April 2014 · 18:15 Uhr · N 1 (Muschel)



Prof. Dr. Ekkehard Martens

(Professor em. für Didaktik der Philosophie und Alten Sprachen, Arbeitsstelle Philosophische Bildung, Universität Hamburg)

Was sind und sollen Neugier, Staunen und Zweifel heute?

Mittwoch · 30. April 2014· 18:15 Uhr · N 1 (Muschel)



Prof. Dr. Axel Schölmerich

(Professor für Entwicklungspsychologie, Leiter der Arbeitseinheit Entwicklungspsychologie, Fakultät für Psychologie, Ruhr-Universität Bochum)

Spiel und Exploration:

Entwicklung, Differenzen und Konsequenzen


Mittwoch · 7. Mai 2014· 18:15 Uhr · N 1 (Muschel)



Prof. Dr. Christoph Hoffmann

(Professor für Wissenschaftsforschung, Seminar für Kulturwissenschaften und Wissenschafts­forschung, Universität Luzern)

Unverständnis, Ignoranz, Fehllektüre.

Ineffizienz als Normalfall


Mittwoch · 14. Mai 2014· 18:15 Uhr · N 1 (Muschel)



Prof. Dr. Joachim Funke

(Professor für Allgemeine und Theoretische Psychologie, Leiter der Arbeitseinheit Allgemeine und Theoretische Psychologie, Psychologisches Institut, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)

Quellen der Kreativität aus psychologischer Sicht

Mittwoch · 21. Mai 2014· 18:15 Uhr · N 1 (Muschel)



Prof. Dr. Manfred Sommer

(Professor em. für Philosophie, Philosophisches Seminar, Christian-Albrechts- Universität zu Kiel)

Sehen, was nicht da ist.

Die Bedeutung von Leerstellen für das Wissen-Wollen


Mittwoch · 4. Juni 2014 · 18:15 Uhr · N 1 (Muschel)



Dr. Michael Kuba

(Researcher, Laurent Department, Max Planck Institute for Brain Research, Frankfurt am Main)

Die verhaltensbiologischen Grundlagen von Neugier und Spielverhalten

Mittwoch · 11. Juni 2014 · 18:15 Uhr · N 1 (Muschel)



Prof. Dr. Martin Korte

(Professor für Zelluläre Neurobiologie, Abteilung Zelluläre Neurobiologie, Biozentrum, Leiter des Zoologischen Instituts, Technische Universität Braunschweig)

Das Denken neu denken –

Kreativität, Lernen und Vergessen aus Sicht eines Hirnforschers


Mittwoch · 2. Juli 2014 · 18:15 Uhr · N 1 (Muschel)



Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Speer

(Professor für Philosophie, Direktor des Thomas-Instituts, Philosophische Fakultät, Universität zu Köln)

Der Wille zum Wissen

Mittwoch · 9. Juli 2014 · 18:15 Uhr · N 1 (Muschel)



Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl

(Professor für Kultur- und Völkerkunde, Institut für Ethnologie, Direktor des Frobenius-Instituts, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Neugier – eine anthropologische Konstante?

Beispiele aus der Ethnologie


Mittwoch · 16. Juli 2014 · 18:15 Uhr · N 1 (Muschel)



Begleitübungen des Studium generale für Bachelor-Studierende



Weiterführende Lehrveranstaltungen der Fachbereiche



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